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Heutiger Tag der Artenvielfalt: „Es ist nicht fünf vor zwölf, es ist zwölf!“

Am heutigen „Tag der Artenvielfalt“ macht die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl mit deutlichen Worten auf das fortschreitende Artensterben aufmerksam: „Es ist nicht fünf vor zwölf, es ist zwölf!“

„Gemeinsam mit der Klimakrise ist das das wichtigste Überlebensthema unserer Zeit“, so Krautwaschl: „Weltweit stehen eine Million Arten vor dem Aussterben, es droht das größte Systemversagen der Menschheitsgeschichte.“

Betonierte asphaltierte Flächen und Rasenroboter dominieren heutzutage, die blühenden Wiesen werden immer weniger, so Krautwaschl, die auch Fakten brachte: „Die Anzahl der Schmetterlinge ist seit den 90er Jahren bei uns halbiert worden, Bienen und Vögel sind bei uns seit Mitte der 80er Jahre zur Hälfte verschwunden.“

„Der Verlust an Artenvielfalt bedroht inzwischen die Lebensgrundlage der Menschen selbst – es geht um unser eigenes Überleben“, warnte Krautwaschl vor einem „Kollaps, wenn wir so weitermachen.“ Ihr Fazit: „Das, was bisher getan wurde, reicht nicht. Feigenblätter oder grüne Mäntelchen, mit denen sich die Politik gerne schmückt, reichen auch nicht“, so Krautwaschl: „Es braucht Gegenmaßnahmen auf allen Ebenen, es braucht einen Systemwandel – dann lassen sich das Artensterben und auch die Klimakrise noch aufhalten!“  Und das ist dringend notwendig, denn „ohne Artenvielfalt gibt es keine Zukunft!