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„Halbierung der Mittel für Ganztagesschulen ist schwerer Rückschritt!“

In der Steiermark können schon jetzt keine neuen Plätze mehr geschaffen werden, weil die Mittel aufgebraucht sind: „Wie soll das Familienleben funktionieren, wenn beide Eltern arbeiten und keine Ganztagesangebote vorhanden werden?“

Die heute beschlossene Halbierung der Mittel für Ganztagsschulen wird von den Grünen scharf kritisiert: „Schon jetzt können in der Steiermark keine neuen Plätze mehr geschaffen werden, weil die Mittel aus den bisherigen 15a-Verträgen ausgeschöpft sind“, betont die Grüne Landtagsabgeordnete Lara Köck​.

Und: „Morgen wollen ÖVP und FPÖ im Parlament bekanntlich ja den 12-Stunden-Arbeitstag beschließen – wenn nun gleichzeitig das Geld, um die Betreuung der Kinder in Kindergarten und Schule auszubauen, zusammengestrichen wird, ist das wirklich eine Verhöhnung von berufstätigen Eltern – wie soll das Familienleben funktionieren, wenn beide Eltern arbeiten und keine Ganztagesangebote vorhanden werden?“

„Die Last dieser Kürzungen werden vor allem die Frauen zu tragen haben – das ist ein weiterer Rückschritt für die Wahlfreiheit“, so Köck, die insbesondere auch auf die vielen AlleinerzieherInnen verweist, die es schon jetzt schwer haben, Betreuung für ihre Kinder zu finden. Kurz: „Die Halbierung der Mittel für die Ganztagesschulen ist ein Rückschritt auf sehr vielen Ebenen!“ (4. Juli 2018)



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