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Grünen-Klubobfrau Krautwaschl übt scharfe Kritik am steirischen Contact-Tracing: „Kein Verständnis mehr für Landesregierung!“

Die aktuell wieder aufgeflammte Kritik am steirischen Contact Tracing unterstreicht auch die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl – auch aus persönlicher Erfahrung: Denn auch sie war in den Weihnachtsferien nach einem Coronafall in ihrer Umgebung K1-Person, ging in Selbstisolation – doch den offiziellen Absonderungsbescheid hat sie bis heute nicht erhalten. Einem Familienmitglied wurde der Bescheid einen Tag vor Ablauf der Zeit von der Polizei zugestellt. Die Coronatests der Familie waren glücklicherweise negativ.

Krautwaschl erinnert daran, dass es schon im Mai (!) einen ganz klaren Erlass des Gesundheitsministeriums gab, hier Vorsorge zu treffen. Doch obwohl die Grünen das Thema schon mehrmals im Landtag zur Sprache brachten, „hat das die Landesregierung zuerst den ganzen Sommer und dann den ganzen Herbst hindurch zu wenig ernst genommen – bis zum heutigen Tag“, kritisiert sie. Aus Grüner Sicht ist klar: „Hier gibt es definitiv noch ganz, ganz viele Probleme“. Krautwaschl sieht deutlichen Handlungsbedarf bei Landesrätin Bogner-Strauß: „Die Steiermark hat die höchste Corona-Mortalitätsrate Österreichs und hinkt beim Contact Tracing meilenweit hinterher! Erst zu Beginn des aktuellen Lockdowns haben wir Bogner-Strauß neuerlich aufgefordert, jetzt eine rasche und effiziente Nachverfolgung und Eingrenzung der Fälle sicherzustellen – ich verstehe nicht, wieso das noch immer nicht passiert!“