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Grüne starten neue Landtagsinitiative zum Erhalt der Kleinen Raabklamm!

Auch Grundstückseigentümer in der Kleinen Raabklamm sollen gegen Staudamm-Bau sein – höchste Zeit, nach Alternativen zu suchen!

Die Grüne Landtags-Spitzenkandidatin LAbg. Sandra Krautwaschl​ startet jetzt eine neue Landtagsinitiative zum Erhalt der bedrohten Kleinen Raabklamm. Hintergrund dafür sind bekanntlich Pläne, am Ende der kleinen Raabklamm einen 11 Meter (!) hohen Staudamm zu bauen, um die Gemeinde St. Ruprecht an der Raab vor Hochwasser zu schützen. Die Grünen wollen jedoch alternativen Standort für die Hochwasserschutzmaßnahmen finden und fordern diesbezügliche Maßnahmen von der Landesregierung.

Dazu kommt: In der Beantwortung der letzten Landtags-Anfrage der Grünen (EZ/OZ 3112/1), hält die Landesregierung fest: „Nachdem die Varianten A und B aufgrund von fehlender Bereitschaft zur Grundbereitstellung kaum realisierbar erscheinen, wurde schlussendlich die Variante C als möglicher Umsetzungsstandort in Erwägung gezogen.“ „Unseren Informationen nach sprechen sich jedoch auch die Grundeigentümer in der Kleinen Raabklamm gegen den Bau des Staudamms aus. Es müsste also (auch) hier zu Enteignungen kommen. Daher ist es auch aus diesem Grund dringend nötig, einen alternativen Standort für die Hochwasserschutzmaßnahmen zu entwickeln“, betont Krautwaschl.

Die Landesräte Lang und Seitinger werden nun mittels Antrag aufgefordert, „1. die Kleine Raabklamm mit ihrer äußerst abwechslungsreichen Tier- und Pflanzenwelt und ihrer Naherholungsfunktion zu erhalten, und 2. gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden im Raabtal alternative Lösungen für einen nachhaltigen regionalen Hochwasserschutz zu entwickeln“, so der Grüne Antragstext. (18. April 2019)



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