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Grüne drängen morgen im Landtag auf notwendige Ressourcen für die psychische Gesundheit

Verheerende Folgen drohen: Grünen-Gesundheitssprecher LAbg. Georg Schwarzl bringt Entschließungsantrag ein, denn „wir dürfen keine Zeit verlieren!“

 

Die psychischen Folgen der Coronakrise sind ein breit diskutiertes Thema: Der Grüne Gesundheitssprecher LAbg. Georg Schwarzl nützt nun in der morgigen Landtagssitzung die „Dringliche Anfrage“ zum Thema „eingeschränktes medizinisches Angebot während des Corona-Lockdowns“ um per Entschließungsantrag „notwendige Ressourcen für die psychische Gesundheit“ einzufordern: „Es steht fest, dass die kommenden Monate in der Steiermark auch im Hinblick auf die psychosoziale Gesundheit der steirischen Bevölkerung besonders herausfordernd werden“, so Schwarzl: „Darum ist es unabdingbar, bereits jetzt konkrete Schritte zu setzen, um diese Herausforderungen gut vorbereitet annehmen zu können.“

„Psychische Gesundheit ist keine Frage der politischen Einstellung“, betont der Grüne Gesundheitssprecher: „Es braucht jetzt gemeinsame Anstrengungen um in dieser schwierigen Zeit den Menschen die notwendige Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Wir dürfen keine Zeit verlieren, die Folgen könnten ansonsten verheerend sein!

Konkret fordert Schwarzl die Landesregierung, beziehungsweise Landesrätin Bogner-Strauß, auf

  1. zusätzliche finanzielle Mittel für die Bewältigung der psychischen Krise zur Verfügung zu stellen und im Landesbudget 2021 zu berücksichtigen,
  2. einen Aktionsplan zu erarbeiten und dem Landtag vorzulegen, um den verstärkten Bedarf an psychologischen und psychiatrischen Unterstützungsangeboten sicherzustellen,
  3. in diesem Aktionsplan ein besonderes Augenmerk auf Kinder und Jugendliche zu legen,
  4. die Aufklärungsarbeit zu verstärken, um gerade vor dem Hintergrund zunehmender psychischer Krisen um den Jahreswechsel betroffenen Menschen in der Steiermark bestehende Angebote näher zu bringen,
  5. finanzielle Mittel für niederschwellige Angebote (wie zum Beispiel telefonischen Helplines) aufzustocken und
  6. an die Versicherungsträger heranzutreten und gemeinsam mit diesen an zusätzlichen Übernahmen von psychologischen und psychiatrischen Behandlungen auf Krankenschein zu arbeiten.