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Glyphosat-Verbot: Acht Jahre lang lehnten SPÖ und ÖVP die Grünen Argumente ab – nun soll es endlich doch kommen!

Grünen-LAbg. Sandra Krautwaschl: „Glyphosat-Verbot wird nur möglich, weil es eine Regierung ohne ÖVP gibt – diese Situation muss auch in anderen wichtigen Bereichen, wie zum Beispiel bei der Parteienfinanzierung genutzt werden!“ – Grüne Aufforderung an SPÖ, auch auf Landesebene mehr Mut zu zeigen!

Seit Jahren kämpfen die Grünen auf allen Ebenen für ein Glyphosat-Verbot, doch unzählige diesbezügliche Anträge wurden von SPÖ und ÖVP in den letzten Jahren abgelehnt. Umso erfreulicher ist es, dass nun der Nationalrat voraussichtlich am 2. Juli ein österreichweites Verbot des Pflanzengifts beschließen wird, so die Grüne Landtags-Spitzenkandidatin Sandra Krautwaschl​.

Schon im ersten Grünen diesbezüglichen Antrag übrigens, im Jahr 2011, hatten die Grünen argumentiert, dass Glyphosat im Sinne des Vorsorgeprinzips zu verbieten sei  – genau dieselbe Begründung findet sich jetzt, acht Jahre später, im SPÖ-Antrag… „Im Landtag wurde uns jahrelang von SPÖ und ÖVP erklärt, dass das nicht möglich sei – nach acht Jahren ist es doch möglich“, so Krautwaschl.

Dieses Verbot wird nur möglich durch eine Regierung ohne ÖVP, weist die Grüne Abgeordnete hin und fordert: „Diese Regierungssituation muss auch in anderen Bereichen genutzt werden, in denen ÖVP seit Jahren auf der Bremse steht“, erinnert Krautwaschl zum Beispiel an das Thema Parteienfinanzierung. „Ich fordere die SPÖ auf, jetzt auch mehr Mut auf Landesebene zu zeigen und insbesondere bei der Parteienfinanzierung oder bei der Finanzierung der Landwirtschaftskammer ihre eigenen Forderungen ernst zu nehmen!“ (12. Juni 2019)



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