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Glyphosat-Krebsgefahr: Während „Monsanto“ vor Gericht schwere Niederlage einstecken muss, wollen Seitinger und Lang weiter „warten“

Kärnten beschließt Ende März Glyphosat-Verbot, Geschworenengericht glaubt Argumenten für Krebsgefahr… – Regierung soll endlich Taten setzen, statt weiter „abzuwarten“!

Ende 2017 (!) bereits kündigte Umwelt-Landesrat Lang nach langem Grünen Drängen an, ein steirisches Glpyhosat-Verbot in die Wege leiten zu wollen – doch nun, bald eineinhalb Jahre später, „ist noch immer nichts passiert“, kritisiert die Grüne Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl​. Und während „Monsanto“ erst am Dienstag in einem Prozess über mögliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters „Roundup“ eine schwere Niederlage einstecken musste (Eine Jury des Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand einstimmig, dass das Produkt mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des amerikanischen Klägers gewesen ist) – und gleichzeitig in Kärnten noch in diesem Monat ein landesweites Glyphosat-Verbot im Landtag beschlossen werden wird​, „steht die steirische Landesregierung noch immer auf der Bremse“, schüttelt Krautwaschl den Kopf. Nun liegt nämlich eine Stellungnahme der Landesräte Lang und Seitinger (siehe anbei) zu einem Grünen Antrag, der nächste Woche auf der Tagesordnung des Umweltausschusses stehen wird, vor – und darin meint die Regierung, man wolle erst die Ergebnisse einer weiteren Studie (auf Bundesebene) abwarten, „bevor weitere Veranlassungen getroffen werden“

„Dass zum zweiten Mal in Folge ein Geschworenengericht übereinstimmend jene Studien und wissenschaftlichen Argumente, die zur Krebseinstufung durch die Weltgesundheitsorganisation führten, für überzeugender hält als die entsprechenden Studien und Argumente des Glyphopsat-Herstellers Monsanto, muss ein Weckruf für die verantwortliche Politik sein“, fordert Krautwaschl die Landes- (und auch die Bundes-)regierung auf, „endlich Taten zu setzen!“ (20. März 2019)



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