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Gewesslers „Eine-Million-Dächer-Programm“ ist Riesenchance für die Steiermark

Krautwaschl/Köck: Steiermark kann durch neues Programm und neues Gesetz wieder Nummer eins im Solar-Bereich werden – Landesrätin Lackner ist gefordert, denn Ball der Bundesregierung schnell aufzunehmen.

Mit Sonnenstrom zur Energiewende: „Das heute von Ministerin Gewessler vorgestellte ,Eine-Million-Dächer-Programm‘ ist eine Riesenchance für die Steiermark“, betont die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl unisono mit Energiesprecherin LAbg. Lara Köck in einer ersten Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der Klimaschutzministerin: „Photovoltaikanlagen sollen dabei vorrangig auf Gebäuden oder einer baulichen Anlage (z.B. Parkplätze, Lärmschutzwände, Betriebsanlagen) installiert werden. Der große Vorteil der Installation von PV-Anlagen auf bestehenden Gebäuden oder einer baulichen Anlage (z.B. Parkplätze, Lärmschutzwände, Eisenbahnanlagen) besteht in der bereits vorhandenen Infrastruktur, etwa für Netzanschlüsse“, so Krautwaschl und Köck.

„Gerade die Steiermark, die seinerzeit Vorreiterin und Pionierin in Sachen Solarstrom war, hat hier ein sehr großes Potenzial, das genützt werden muss“, so die Grünen in Richtung Landesregierung: Krautwaschl und Köck sehen vor allem Landesrätin Lackner nun gefordert, „diesen Ball so schnell wie möglich aufzunehmen: Dann kann die Steiermark wieder Nummer eins im Solar-Bereich werden!“

Auch das neue Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), das demnächst in Begutachtung gehen wird, stößt auf großen Grünen Applaus: „Dieses Gesetz wird ein zentraler Baustein für die Energiewende. Mit ihm wird es ab 2021 Investitions- und Betriebsbeihilfen geben und dabei werden Förderungen für Photovoltaik(PV)-Anlagen insgesamt wesentlich effektiver und effizienter“, betonen Krautwaschl und Köck. Das neue Gesetz konzentriert sich auf eine neue Förderabwicklungsstelle (die EAG-Abwicklungsstelle): Diese wird an mehreren Terminen pro Jahr Fördermittel bereitstellen und so dafür sorgen das kontinuierlich gefördert werden kann. Spezialanwendungen wie etwa Gebäude- und Dachintegrierte Anlagen, schwimmende Anlagen oder ähnliches werden dann über den Klimafonds gefördert, hierfür wurden beispielsweise im Konjunkturpaket bereits Fördermittel zu Verfügung gestellt.

„Ein jährliches Monitoring und weitreichende Verordnungsmöglichkeiten werden eine rasche Verbesserung der Förderungen einleiten“, so die Grünen.