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„Gestapo-Methoden“: Schwerer verbaler Fehlgriff von Schützenhöfer

Grünen-Klubobmann Lambert Schönleitner fordert Landeshauptmann Schützenhöfer auf, „Gestapo-Formulierung“ zurückzunehmen.

„Diese Wortwahl ist eines Landeshauptmannes unwürdig und peinlich“, sagt der Grüne Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner​ zu Landeshauptmann Schützenhöfer, der heute im Zusammenhang mit den Strache-Videos von „Gestapo-Methoden“ spricht*: „Ich glaube nicht, dass Schützenhöfer nicht über das Grauen der Gestapo Bescheid weiß - daher ist es unfassbar, dass er so einen Vergleich herzieht, um jene, die den FPÖ-Skandal ans Licht gebracht haben, zu kritisieren“, schüttelt Schönleitner den Kopf und fordert, dass der Landeshauptmann diese Formulierung zurücknimmt oder erklärt, wie er diesen Vergleich versteht. Mit dem Vorwurf der „Gestapo-Methoden“ reiht sich Schützenhöfer in die FPÖ-Verteidigungs- und Ablenkungslinie ein, die versucht, Strache & Co. als „Opfer“ darzustellen – dabei lautet das zentrale Thema des Skandals nicht, wer das Video produziert hat, sondern es geht darum, was in den Videos zu sehen ist: Zwei führende FPÖ-Politiker, die von der ÖVP an die Macht gebracht wurden, und die eine Zeitung und Staatsaufträge verschachern wollen, um Spenden am Rechnungshof vorbei werben und die politische Konkurrenten derb verleumden, so Schönleitner.

*Im Interview auf Seite 8 der „Kleinen Zeitung“.



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