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Gemeinderatswahlen: Grüne wollen „mit dir regional durchstarten“

Lehren aus der Coronakrise: Zusammenhalt und gemeinsames Handeln rückt in den Vordergrund, Klima- und Umweltschutz haben „erhöhte Gültigkeit“!

„Die Coronakrise hat viele Grüne Positionen gestärkt und unterstrichen“, betonte die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl am heutigen Freitag bei einem Pressegespräch zur Fortsetzung der Gemeinderatswahlen am 28. Juni, bei dem sie gemeinsam mit Landessprecher Lambert Schönleitner und Anna Moser, der jüngsten Grünen Spitzenkandidatin der Steiermark aus Pöls-Oberkurzheim, die Grünen Pläne für die Zukunft der Gemeinden skizzierte.

Grüne Plakatsujets vom März wie „Dein Klima, deine Zukunft“ oder „Dein Boden, deine Zukunft“ haben „erhöhte Gültigkeit“, so die Grünen, denn die Krise hat vielen Menschen gezeigt, dass „Zusammenhalt und gemeinsames Handeln in den Vordergrund rücken“, so Krautwaschl am heutigen „Welt-Umwelttag“. „Mit dir regional durchstarten“ steht auf dem einzig neuen Plakat der Grünen für die Wahlen, denn „wir brauchen Menschen, die regionale Kreisläufe und regionale Wirtschaft stärken wollen – auch das hat die Krise gezeigt“, betonte Krautwaschl: „Die Gemeinden sind die Keimzellen für die die Politik, Grüne Politik verbessert das direkte Lebensumfeld der Menschen, daher braucht es da Veränderung!“

Die Grüne Klubobfrau betonte dazu auch die enorme Wichtigkeit der „Gemeinden-Milliarde“ der Bundesregierung: „Hier ist 1:1 die Grüne Handschrift zu lesen – wenn nun Grüne Ideen für Klima- und Umweltschutz in den Gemeinden gestärkt werden, profitieren alle davon!“ Denn „gegen die Klimakrise wird es nie eine Impfung geben – gegen die Klimakrise hilft nur entschlossenes politisches Handeln!“

Lambert Schönleitner, der ja auch Regionen-Sprecher der Grünen im Landtag ist, betonte, „dass die Lebensqualität vor der Haustür für Sicherheit sorgt – und dafür setzen sich die Grünen seit über 25 Jahren ein.“ Er ist überzeugt: „Die Krise hat das Bewusstsein der Menschen verändert“, die Krise sei auch eine Chance. Gleichzeitig forderte er, dass die Gemeinden finanziell auf mehrere Jahre abgesichert werden müssen.

Anna Moser, die 18jährige Spitzenkandidatin der Grünen in Pöls-Oberkurzheim, steht für Krautwaschl „sinnbildlich dafür, dass uns junge Menschen in den Gemeinden wichtig sind“ – Moser ist die jüngste Grüne Spitzenkandidatin im ganzen Bundesland. Sie schilderte ihre Beweggründe, für die Grünen ins Rennen zu gehen: „Als ich erfahren habe, dass es bei mir zu Hause gar keine Grünen KandidatInnen gibt, war ich richtig schockiert – das wollte ich ändern!“ Denn die drei anderen alten Parteien in der Gemeinde seien schon „eingerostet“ – Grüne Stimmen können nun dafür sorgen, dass Umwelt-, Klima- und Artenschutz endlich ernst genommen werden. Denn, wie auch Krautwaschl betont hatte, um diese Krisen zu bewältigen, braucht es Maßnahmen auf allen politischen Ebenen – eben und gerade auch in den Kommunen.

Die Grünen treten am 28. Juni in 102 Gemeinden an: „Die Wochen des Lockdowns haben die Verletzlichkeit unserer Gesellschaft gezeigt. Wir sind nicht krisenfest, aber es zeigte die Stärke, die entsteht, wenn man entschlossen zusammen handelt!“