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Feinstaub-Bilanz 2018 ist kein Ruhmesblatt für die Steiermark

Schlechte Luft in Graz gefährdet weiterhin die Gesundheit – Grüne drängen auf günstigeren öffentlichen Verkehr.

Die „Feinstaubhauptstadt“ Graz belegt auch 2018 wieder einmal die unrühmlichen ersten drei Plätze der österreichweiten Feinstaub-Tabelle​ - „in keiner anderen Stadt Österreichs ist die Luft ungesünder als in Graz“, fasst die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ zusammen. Dass die Werte zurückgegangen sind, ist aus Grüner Sicht „kein Ruhmesblatt: Denn grundsätzlich gilt, dass jeder Feinstaubtag für die Gesundheit einer zuviel ist – und auch 2018 wurde es wieder nicht geschafft, die EU- und österreichischen Grenzwerte einzuhalten“, so Krautwaschl.

„Die bisherigen Maßnahmen sind eindeutig zu wenig, um für gesunde Luft für die Grazerinnen und Grazer zu sorgen“, so Krautwaschl: „Die Landesregierung bzw. der zuständige Landesrat sind verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Grenzwerte für Luftschadstoffe einzuhalten und den Zeitraum der Nichteinhaltung so kurz wie möglich zu halten!“ Und zur Erinnerung: Auf Druck der Beamtenschaft wurde ja daher auch eine Studie in Auftrag gegeben, die prüfen sollte, ob aufgrund von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen die Einhaltung der erlaubten Werte möglich sei. Das Ergebnis der Studie war ein eindeutiges Ja – doch Lang hat im Frühjahr (gemeinsam mit dem Grazer Bürgermeister Nagl) die Studien-Ergebnisse vom Tisch gewischt und sich geweigert, sich damit auseinanderzusetzen. „Weniger Individualverkehr würde gleichzeitig ja auch mehr Platz für den Radverkehr und den öffentlichen Verkehr bedeuten“, so Krautwaschl: „Durch die verqueren Schlüsse aus der Studie vergeben Lang und Nagl diese Chance!“

„Die gesundheitlichen Folgen der schlechten Luft sind längst weithin bekannt: Es ist höchst an der Zeit, dass die zuständigen Regierungsmitglieder endlich auch Verantwortung übernehmen und entsprechend handeln“, so Krautwaschl zum Abschluss und erneuert einmal mehr die Grüne Forderung nach einem 365-Euro-Jahresticket, mit dem man um nur einen Euro pro Tag im ganzen Bundesland öffentlich unterwegs sein kann. (2. Jänner 2019)



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