„Es braucht flächendeckend und niederschwellig psychosoziale Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche auch außerhalb der Schule!“

Der Grüne Gesundheitssprecher LAbg. Georg Schwarzl nützte die heutige Sondersitzung um einmal mehr die Wichtigkeit des Themas psychosoziale Gesundheit ins Zentrum zu rücken. Erst vor wenigen Tagen berichteten ja auch zahlreiche Medien über die Corona-bedingte Häufung psychischer Probleme bei Kindern und Jugendlichen – überraschend ist die Situation freilich nicht, wie Schwarzl hinwies: „Darum bringen die Grünen ja auch schon seit Sommer Anträge und Anfragen zu diesem Thema ein.“

Schwarzl betonte in seiner heutigen Rede wie wichtig niederschwellige Unterstützungsangebote sind: 65 bis 71 Prozent der Menschen können sich eine Versorgung in diesem Bereich nicht leisten, zitierte der Grüne Gesundheitssprecher eine aktuelle Studie. Darum forderte er per Entschließungsantrag die Landesrätinnen Bogner-Strauß und Kampus auf, flächendeckend und niederschwellig psychosoziale Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche auch außerhalb der Schule sicherzustellen und ehestmöglich einen 24-Stunden psychiatrischen Krisen(telefon)dienst umzusetzen. In fast allen anderen Bundesländern gibt es diesen Dienst schon – die Steiermark hinkt hier hinterher.