Erste Erfolge der Bodenschutz-Initiative

Seit zwei Wochen sind wir nun in steirischen Gemeinden unterwegs, um auf das Problem des Bodenverbrauchs aufmerksam zu machen. Der Grund: In keinem anderen Bundesland wird so verschwenderisch mit der Lebensgrundlage Boden umgegangen. In den Jahren 2018 bis 2020 wurden im Durchschnitt 12 km2 Boden verbraucht. Das bedeutet, dass in der Steiermark jeden Tag fünf bis sechs Fußballfelder verbaut werden. Schreitet diese Entwicklung ungehindert weiter voran, gibt es in 200 Jahren keine Agrarflächen mehr in Österreich.

 

 

Eine Änderung des Raumordnungsgesetzes ist also das Gebot der Stunde. Aktuell liegen 16 entsprechende Anträge im Unterausschuss Raumordnung bzw. Baugesetz und warten auf ihre Behandlung. Um den Druck auf die Landesregierung weiter zu erhöhen, bringen zahlreiche Grüne Gemeinderät*innen derzeit Petitionsanträge in den Gemeinderäten ein.

Versiegelung in Leoben und Eggersdorf

Bei unserem Besuch in Leoben betonten die beiden Grünen Gemeinderätinnen Susanne Sinz und Katrin Fladischer am gepflasterten Hauptplatz einen wichtigen Aspekt der Bodenversiegelung, der an heißen Sommertagen besonders spürbar wird: Jede zubetonierte Fläche bedeutet mehr Hitze in der Stadt. Außerdem kritisierten die beiden, dass in Leoben momentan sehr viel gebaut wird, obwohl der Leerstand groß ist, sowohl bei Wohnungen als auch bei Geschäftsflächen.

Beim Tourstopp in Eggersdorf bei Graz zeigten Landessprecherin Sandra Krautwaschl und die Eggersdorfer Vizebürgermeisterin Julia Reichart ein konkretes Beispiel auf, wie das unüberlegte Zubetonieren die Lebensqualität beeinträchtigt. Am Vorplatz der Volksschule müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Pausen auf einer zugepflasterten Fläche verbringen. Die vor mehr als 20 Jahren gepflanzten Bäume sind nie richtig gewachsen, weil sie offenbar zu wenig Platz haben. Auf Initiative der Grünen Vizebürgermeisterin Julia Reichart sollen diese jetzt tiefer eingepflanzt werden – auf dass sie endlich genug Platz zum Gedeihen haben und den Menschen in Eggersdorf Schatten und ein Klima zum Wohlfühlen bieten.

Versiegelung in Leoben und Eggersdorf

Bei unserem Besuch in Leoben betonten die beiden Grünen Gemeinderätinnen Susanne Sinz und Katrin Fladischer am gepflasterten Hauptplatz einen wichtigen Aspekt der Bodenversiegelung, der an heißen Sommertagen besonders spürbar wird: Jede zubetonierte Fläche bedeutet mehr Hitze in der Stadt. Außerdem kritisierten die beiden, dass in Leoben momentan sehr viel gebaut wird, obwohl der Leerstand groß ist, sowohl bei Wohnungen als auch bei Geschäftsflächen.

Beim Tourstopp in Eggersdorf bei Graz zeigten Landessprecherin Sandra Krautwaschl und die Eggersdorfer Vizebürgermeisterin Julia Reichart ein konkretes Beispiel auf, wie das unüberlegte Zubetonieren die Lebensqualität beeinträchtigt. Am Vorplatz der Volksschule müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Pausen auf einer zugepflasterten Fläche verbringen. Die vor mehr als 20 Jahren gepflanzten Bäume sind nie richtig gewachsen, weil sie offenbar zu wenig Platz haben. Auf Initiative der Grünen Vizebürgermeisterin Julia Reichart sollen diese jetzt tiefer eingepflanzt werden – auf dass sie endlich genug Platz zum Gedeihen haben und den Menschen in Eggersdorf Schatten und ein Klima zum Wohlfühlen bieten.

Bodenschutz-Tour zeigt erste Erfolge

Um den Druck auf die Landesregierung weiter zu erhöhen, bringen zahlreiche Grüne Gemeinderät*innen derzeit Petitionsanträge in den Gemeinderäten ein, die unter anderem Umwelt-, Klima- und Naturschutz als Ziele der Raumordnung und die Verhinderung der Zersiedelung fordern. Drei Gemeinden haben die Petition bereits beschlossen: St. Radegund, Zeltweg und Eggersdorf bei Graz. Die Unterstützung aus den Gemeinden ist dabei besonders wertvoll und wichtig. Einerseits muss sich der Landtag mittlerweile schon mit drei Petitionen zu dem Thema beschäftigen, andererseits stoßen die Petitionen zum Bodenschutz in den Gemeinden auch bei anderen Fraktionen auf Zustimmung. Das zeigt, dass es bereits ein Umdenken gibt.

Um weiter Druck zu machen sind in den kommenden Wochen weitere Tour- Stationen in der Süd- und der Oststeiermark geplant.