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Entscheidung der Bundesregierung belastend, aber notwendig um das gesellschaftliche Gefüge zu bewahren! Grüne drängen im kommenden Landtag auf Corona-Prämie für besonders betroffene Berufsgruppen

Außerdem muss in der Steiermark das Contact Tracing und die Abwicklung der Fälle durch Gesundheitsbehörden in den nächsten 3 Wochen deutlich gestärkt werden, um danach eine rasche und effiziente Nachverfolgung und Eingrenzung der Fälle sicherzustellen.

 

Die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl unterstützt die heute präsentierten Maßnahmen der Bundesregierung gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie: „Diese Entscheidung ist leider notwendig, auch wenn sie nachvollziehbarer Weise für viele Menschen belastend ist. Aber die Alternative wäre eine nicht mehr eingrenzbare Ausbreitung dieses Virus – und das würde nicht ,nur‘ die Grenzen unseres Gesundheitssystems überschreiten, sondern auch unser gesamtes gesellschaftliches Gefüge gefährden. Denn wenn die Sicherheit verloren geht, dass jedem Menschen geholfen wird, der Hilfe braucht, betrifft das letztlich alle Bereiche unseres Lebens: Familie, Wirtschaft, Bildung, soziale Sicherheit, Kultur, Freizeit…“

Aus Krautwaschls Sicht ist die Herausforderung dieser Pandemie nur durch „großen gesellschaftlicher Zusammenhalt möglich, den die Politik vorleben muss“ – und sie sieht auch die steirische Landesregierung gefordert: „Auch ÖVP und SPÖ in der Steiermark müssen alles dafür tun, um jene bestmöglich zu unterstützen, die es besonders schwer haben.“ Dazu zählen vor allem auch die Pflegekräfte und das medizinische Personal, das unter nun immer schwierigeren Umständen und starken körperlichen und psychischen Belastungen, die schwer erkrankten Menschen auf den Intensivstationen versorgt. Krautwaschl wird daher auch in der kommenden Landtagssitzung darauf drängen, dass es von der Landesregierung eine Neuauflage der Corona-Prämie in der Höhe von 500 Euro für Bedienstete in der Pflege-, Sozial- und Behindertenhilfe sowie im Kinder- und Jugendhilfebereich gibt, „denn für diese werden die kommenden Wochen besonders belastend“.

Außerdem betont Krautwaschl: „Wir müssen uns bewusst machen, dass jede/r einzelne von uns jetzt durch das Mitwirken an der Eindämmung der Infektionszahlen nicht nur Leben rettet, sondern auch hilft, die Kollateralschäden dieser Pandemie so gut wie nur irgendwie möglich einzugrenzen.“ Und: „Es ist es eine gemeinsame Aufgabe aller politischen Ebenen, jetzt ganz massiv Vorsorge und Personalressourcen für die Zeit nach dem Lockdown aufzubauen. Auch in der Steiermark wird es notwendig sein, das Contact Tracing und die Abwicklung der Fälle durch Gesundheitsbehörden in den nächsten 3 Wochen deutlich zu stärken, um danach eine rasche und effiziente Nachverfolgung und Eingrenzung der Fälle sicherzustellen“, fordert sie.