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Elementarpädagogik: „Und täglich grüßt das Murmeltier“

Wichtiger erster Schritt: Gemeinsamer Entschließungsantrag von ÖVP, SPÖ und Grünen für „mehr Ausbildungsplätze vor allem in Kolleg-Form für ElementarpädagogInnen, um ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung stellen zu können“. Doch für die weiteren wichtigen Schritte fehlte ÖVP und SPÖ leider wieder einmal der Mut.

 

Die Grüne Landtagsabgeordnete Lara Köck fühlte sich heute im Landtag bei der Elementarpädagogik-Debatte an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert, denn „seit ich vor vier Jahren in den Landtag eingezogen bin, sind es die gleichen Problemfelder, über die wir hier seit Jahren diskutieren: Wir wissen, dass die Rahmenbedingungen nicht passen, wir wissen dass die Herausforderungen zum Beispiel mit den Gruppengrößen enorm sind, wir wissen, dass das Gehalt bei weitem nicht angemessen ist.“

In der Steiermark hat sich aus Grüner Sicht die Situation in den letzten Jahren weiter verschärft: Das Gesetz, das heute beschlossen wird, ist der Beweis für das Versagen in diesem Bereich, so Köck: „Seit Jahren werden die Probleme hier im Landtag aufgezeigt!“

Erfreulicherweise gelingt es heute auch einen gemeinsamen Entschließungsantrag mit ÖVP und SPÖ zu beschließen. Darin wird gefordert, „gezielt mehr Ausbildungsplätze vor allem in Kolleg-Form für ElementarpädagogInnen anzubieten, um ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung stellen zu können“: „Das ist ein wichtiger erster Schritt“, so Köck in ihrer Rede.

In einem eigenen Entschließungsantrag fordern die Grünen noch den Ausbau und Finanzierung einer zukunftsorientierten Kinderbildung und -betreuung, mehr Personal und angemessene Gehälter für die MitarbeiterInnen im Elementarpädagogikbereich. Doch diesem Antrag stimmten ÖVP und SPÖ auch heute nicht zu: „Es fehlt ihnen noch immer der Mut, die Situation nachhaltig zu verbessern“, so Köck. Und täglich grüßt das Murmeltier…