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Drohende Waldrodung in Fürstenfeld: Grüne drängen auf konkrete Antworten vom Bürgermeister

Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl: „Entfernung dieser klimarelevanten CO2-Senke kann sich ökologisch nicht rechnen!“ – Waldfläche hat in den letzten Jahren CO2-Emissionen von rund 1,7 Millionen LKW-Kilometern kompensiert!

Die drohende Rodung von 18 Hektar Wald in Fürstenfeld lässt auch die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl Alarm schlagen: „Diese 18 Hektar haben in den letzten 30-60 Jahren ungefähr 1111 Tonnen Kohlenstoff (CO2) aus der Luft gebunden – alleine diese Waldfläche hat damit die CO2-Emissionen von ca. 1,7 Millionen LKW-Kilometern kompensiert“, rechnet sie vor. „Die Entfernung dieser klimarelevanten CO2-Senke, deren Re-Etablierung etliche Jahrzehnte dauern würde, kann sich ökologisch einfach nicht rechnen!“

Den Aussagen des Fürstenfelder Bürgermeisters in der Samstag-Aussage der „Kleinen Zeitung“ schenkt Krautwaschl wenig Vertrauen: „Der Bürgermeister soll die Fragen der besorgten Bevölkerung klar beantworten statt herumzuschwurbeln“, fordert sie: „Wozu genau dient der geplante Ankauf? Wozu soll genau gerodet werden? Welche detaillierten Pläne hat er mit den Grundstücken, die er kaufen will?“ Krautwaschl verlangt, dass Bürgermeister Jost die Fakten „so schnell wie möglich auf den Tisch legt: Vor der Gemeinderatswahl müssen alle Fragen beantwortet werden!“