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am 4. März

Spitzenkandidatin Sandra Krautwaschl will mit „Allianz der Engagierten“ die ÖVP/SPÖ-Klimaschlafhauben aufrütteln!

- Spitzenkandidatin Sandra Krautwaschl: „Ich bin ja nicht nur als radikale Optimistin bekannt, sondern auch als Teamplayerin. Ich bin überzeug, dass es uns gelingen wird, die ÖVP/SPÖ–Klimaschlafhauben ordentlich aufzurütteln!“

Das Grüne Team für die Landtagswahl: Lambert Schönleitner (Listenplatz 2), Veronika Nitsche (5), Sandra Krautwaschl (1), lara Köck (3) und Alexander Pinter (6) (nicht am Bild: georg Schwarzl, Platz 4).

In einem Pressegespräch präsentierte die frisch gewählte Grüne Landtags-Spitzenkandidatin Sandra Krautwaschl​ heute die Ergebnisse des Grünen Wahlkonvents und gab einen Blick in die nahe Zukunft der Grünen Bewegung.

Am Wochenende hatte ja erstmals der neue Grüne Wahlkonvent getagt und dabei mit 84prozentiger Zustimmung folgendes Grünes Team als KandidatInnen für die nächste Landtagsliste gewählt:

Platz 1 + Spitzenkandidatin: Sandra Krautwaschl, Landtagsabgeordnete

Sandra Krautwaschl wurde am 4. November 1971 geboren und wuchs in Gleisdorf auf. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach der Matura absolvierte sie die Akademie für Physiotherapie und arbeitet seit über zwanzig Jahren als Physiotherapeutin. Seit 2010 ist sie Grüne Gemeinderätin in Eisbach (seit Gemeindefusion 2015: Gratwein-Straßengel), 2015 zog sie für die Grünen in den Landtag ein. Dort ist sie unter anderem für die Bereiche Umwelt, Gesundheit und Soziales zuständig.

Weit über die Grenzen der Steiermark hinaus wurde sie bekannt, als sie vor rund zehn Jahren das Experiment startete, mit ihrer Familie (fast) plastikfrei zu leben. Zuletzt wurde sie zu diesem Thema sogar von südkoreanischen Fernsehteams besucht.

Platz 2: Lambert Schönleitner, Landtagsklubobmann und Landessprecher

Geboren am 1. Februar 1970, aus Admont, Landschaftsgärtner und Florist, seit 2008 im Landtag.

Platz 3: Lara Köck, Landtagsabgeordnete

Geboren am 30. August 1986, aufgewachsen in Mürzzuschlag, wohnhaft in Graz, Umwelttechnikerin, seit 2017 im Landtag.

Platz 4: Georg Schwarzl

25jähriger Medizinstudent aus Tillmitsch, wohnhaft in Graz, Mitbegründer der Grünen Jugend Steiermark.

Platz 5: Veronika Nitsche

47jährige gebürtige Tirolerin aus Graz, Projektmanagerin, seit Ende 2018 Mitglied des Vorstands der Grazer Grünen.

Platz 6: Alexander Pinter

39jähriger Grazer, Lehrer, Forstwirt, Musiker und Mountainbiketrainer, Bezirksvorsteher-Stellvertreter in Geidorf.


„Ich freue mich sehr über die Entscheidung des Wahlkonvents und ich freue mich schon darauf, gemeinsam mit diesem vielfältigen Team den kommenden Wahlkampf bestreiten zu dürfen“, so die frischgekürte Grüne Spitzenkandidatin Sandra Krautwaschl. Sie lädt nun alle Steirerinnen und Steirer, die wie Krautwaschl selbst davon überzeugt sind, dass die Zeit des Kopf-in-den-Sand-Steckens vorbei ist und es endlich wirksame Maßnahmen gegen den drohenden Klimakollaps geben muss, zu einer „Allianz der Engagierten“ ein. „Ich bin ja nicht nur als radikale Optimistin bekannt, sondern auch als Teamplayerin. Ich bin überzeug, dass es uns gelingen wird, die ÖVP/SPÖ–Klimaschutzhauben ordentlich aufzurütteln“, so Krautwaschl heute: „Wir sehen im Nationalrat, dass Einsatz für Umwelt – und Klimaschutz, aber auch für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt an allen Ecken und Enden fehlt. Es wird also unseren gemeinsamen Einsatz und unsere gebündelten Kräfte brauchen, um den Druck auf die ,Klimaschlafhauben‘ in der Steiermark und Österreich zu erhöhen und die notwendigen Veränderungen schnell genug durchzusetzen! Dafür brauchen wir eine starke Grüne Bewegung und eine Allianz der Engagierten“, so Krautwaschl heute in der Pressekonferenz.

Aus Grüner Sicht ist klar: „Was Klima – und Umweltschutz anbelangt, sind ÖVPSPÖ offenbar in einen Dornröschenschlaf verfallen -  aber wir haben keine hundert Jahre mehr Zeit! Deshalb brauchen wir diese Allianz der Engagierten so dringend! Weil es jetzt einfach schnell gehen muss und die derzeitig Verantwortlichen wirklich fest schlafen!“

Die Steiermark hat ja mal als Umweltmusterland gegolten, rief Krautwaschl min Erinnerung: „In meiner Heimatstadt Gleisdorf war in den 80er Jahren eine Gruppe von Pionieren der Erneuerbaren Energie aktiv. Sie haben Selbstbausolaranlgen gebaut und vertrieben und 1988 dann die AEE gegründet.  Es herrschte Aufbruchsstimmung. Diese Engagierten waren schon damals weiter als die Politik. Haben was vorgegeben. Doch die Politik hat das verschlafen und schlummert weiter vor sich hin. Damals war ich 17 Jahre alt. Heute, 30 Jahre später, gehen 17 – jährige auch in Graz auf die Straße um gegen den drohenden Klimakollaps zu streiken und zu demonstrieren - und für ihre sichere Zukunft. Sie sind in Sorge, es geht um ihre Leben! Die jungen Leute von „fridaysforfuture“ spüren das - aber niemand reagiert! ÖVP/SPÖ verschlafen das wichtigste Zukunftsthema unserer Zeit, denken nur von Wahl zu Wahl: Währenddessen steigen die Treibhausgase munter weiter“, so Krautwaschl: „Der Wendesommer 2018 hat die Klimakrise mitten in unseren Alltag gebracht! 70 Millionen Euro Schaden sind dadurch allein 2017 und 2018 entstanden – allein damit könnte man fünf Jahre lang das von uns Grünen geforderte 365-Euro-Jahresticket für die ganze Steiermark bezahlen“, rechnete sie vor.

„Doch es gibt auch gute Nachrichten“, so Krautwaschl: „Es gibt in der Steiermark unglaublich viele engagierte Menschen, es gibt schon unglaublich viele Lösungen. Menschen, die wissen, dass die Zerstörung von Umwelt – und Klima nicht gratis ist, weil sie uns die Lebensgrundlage kostet, Menschen und Betriebe, die jetzt schon Klimaschutz leben und sichtbar machen, wie ein gute Zukunft ausschauen könnte. Vor allem die Jungen leben uns schon oft vor, wie eine andere, eine gute Zukunft aussehen kann“, so die Grüne Spitzenkandidatin: „Ich möchte mit diesen Menschen Seite an Seite mit meinem Team für eine Politik der Möglichkeiten kämpfen“ – gemeinsam mit einer „Allianz der Engagierten“.



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