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am 10. Oktober

Grüne starten in den Wahlkampf-Endspurt: „Österreich braucht eine Partei, die sich für Lösungen einsetzt und keine Parteiapparate mit Schmutzkübel-Kampagnen!“

Judith Schwentner, Werner Kogler - Ulrike Lunacek, Judith Schwentner und Werner Kogler starteten in Graz in den Wahlkampf-Endspurt: Warnung vor „Vergrasserung“ und vor Zerstörung des Sozialstaats, Kampf um jede einzelne Stimme bis zum 15. Oktober.

Ulrike Lunacek unterwegs in Graz.

Gemeinsam mit Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek​ starteten die Grünen heute in Graz in den Endspurt für die Nationalratswahl am 15. Oktober. Gemeinsam mit unter anderem mit Steiermark-Spitzenkandidatin Judith Schwentner​ und NAbg. Werner Kogler​ begann der Tag mit einer Frühstücksverteilaktion am Jakominiplatz und einem Besuch des Kaiser-Josef-Markts – verbunden mit vielen Gesprächen mit Steirerinnen und Steirern: „Wir werden um jede Stimme bis zum Wahlsonntag kämpfen“, kündigten Lunacek, Schwentner und Kogler an.

Dass die Grünen für den Ort ihrer Pressekonferenz das Auschlössl im Augartenpark auswählten, war kein Zufall: Denn hier ist das „Megaphon“, die Straßenzeitung der Caritas zu hause – und damit der frühere Arbeitgeber von Judith Schwentner, wie sie heute hinwies: „Hier ging es darum zu schauen, was die Menschen brauchen – und genau das prägt mich auch heute“, so die steirische Spitzenkandidatin, die ja auch Sozialsprecherin der Grünen im Parlament ist. Schwentner warnte heute vor einer drohenden Zerstörung des Sozialsystems durch die nächste Regierung – die Grünen seien die einzigen, die sich dagegen zur Wehr setzen: „Der Sozialstaat muss jene schützen, die es brauchen“, lautet ihr Credo. „Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Österreich und in der Steiermark immer mehr auseinander. Wir Grüne haben uns seit jeher dafür eingesetzt, diesen Trend zu stoppen, indem wir uns immer für den sozialen Frieden in unserem Land eingesetzt haben. Nur der soziale Frieden lässt die Gesellschaft zusammenhalten. Dazu zählt eben auch ein dichtes, soziales Netz. Dazu zählt leistbares Wohnen, ein Lohn, von dem man Leben kann oder im Alter eine menschenwürdige Pflege“, so Schwentner. „Es soll keine Menschen in Armut und Ausgrenzung in Österreich (dem drittreichsten Land der EU und einem der reichsten Länder dieses Planeten) geben. Das heißt durch soziale Absicherung schaffen wir sozialen Frieden in unserem Land“, betonte sie: „Menschen brauchen keine Almosen, sondern Rechtsansprüche. Politik ist für die Menschen da. Wir müssen Gesetze und Rahmenbedingungen so schaffen, dass jeder Mensch ein grundlegendes Recht auf die passende Unterstützung in Notlagen, egal welcher Art diese Notlage ist!“

„Österreich braucht eine Partei, die sich für Lösungen einsetzt – nicht Parteiapparate mit Schmutzkübel-Kampagnen, denn das hilft den ÖsterreicherInnen nicht bei der Bewältigung des Alltags“, betonte Ulrike Lunacek. Die Grünen sind „das Schwungrad in der österreichischen Politik – ohne uns gäbe es keinen Klimaschutz, keine Korruptionsbekämpfung, ohne uns gäbe es niemanden, der sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt!“ Sie kündigte an, noch bis zum Wahlsonntag „um jede einzelne Stimme kämpfen zu wollen“. Vor dem Hintergrund, „dass längst klar ist, dass Sebastian Kurz und die ÖVP erster werden wird“, sehen sich die Grünen auch als Angebot an enttäuschte SPÖ-WählerInnen, denen der soziale Zusammenhalt und Respekt wichtig sei. Denn nicht nur die FPÖ, sondern auch SPÖ und ÖVP, „tragen zur Spaltung der Gesellschaft bei – wir Grüne stehen für das Gegenteil und sind immer um konstruktive Lösungen bemüht.“

Werner Kogler, der sowohl auf Bundes-, also auch auf landes- und Regionalwahlkreisliste auf Platz zwei antritt, betonte in seinem Pressestatement, dass das Motto „saubere Umwelt, saubere Politik“ heute mehr denn je gelte. Denn es drohe „eine Vergrasserung der österreichischen Politik – die Grünen hingegen sind die „saubere Alternative“: „Nur mit uns ist man auf der sicheren Seite!“ Und davon profitieren auf die Österreicherinnen und Österreicher, rief Kogler in Erinnerung: „Ohne die Grünen wäre es beispielsweise nicht gelungen, 1,5 Milliarden Euro – Stand heute – nach dem Hypo-Skandal wieder zurückzuholen!“

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