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Coronatest-Wartezeiten verkürzen: Kommender Landtag startet mit „Befragung“

Klartext gefordert: „Welche konkreten Maßnahmen werden seitens der Landesregierung gesetzt, um die Wartezeit vor und nach Durchführung von Coronatests entsprechend dem Erlass des Gesundheitsministeriums zu verkürzen?“

 

Gleich zu Beginn der kommenden Landtagssitzung am nächsten Dienstag (13. Oktober) setzt die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl die sich häufenden Berichte in letzter Zeit, wonach die Wartezeiten vor und nach SARS-CoV-2-Tests in der Steiermark außergewöhnlich lang sind, an die Spitze der Tagesordnung. Sie hat dazu eine „Befragung“ von Landesrätin Juliane Bogner-Strauß initiiert. Krautwaschl will von der Landesrätin ganz konkret wissen: „Welche konkreten Maßnahmen werden seitens der Landesregierung gesetzt, um die Wartezeit vor und nach Durchführung von SARS-CoV-2-Tests entsprechend dem Erlass des Gesundheitsministeriums zu verkürzen?“

Schon im Mai hat das Gesundheitsministerium die Länder aufgefordert, die Voraussetzungen für die Corona-Testungen erforderlichen behördlichen Schritte ebenso wie die organisatorischen Abläufe zu schaffen, erinnert Krautwaschl: „Eine sehr rasche Abklärung von Verdachtsfällen ist entscheidend, weshalb das Testsystem mit der Zielvorgabe aufzustellen sei, dass der zuständigen Gesundheitsbehörde innerhalb von maximal 48 Stunden nach Anforderung der Probennahme ein Labor-Ergebnis vorliege. Darüber hinaus haben die Erhebungen der möglichen Kontaktpersonen der Kategorie I und II innerhalb von 24 Stunden ab Veranlassung der Probenentnahme und vorläufigen Absonderung zu erfolgen.