fbpx

Corona in den Schulen: „Alles steht und fällt mit der Frage, wie schnell die Testabläufe funktionieren!“

Landesregierung hat Situation den ganzen Sommer hindurch zu wenig ernst genommen – Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl appellierte an Landesrätin Juliane Bogner-Strauß, rasch nachzubessern.

 

„Die aktuelle Situation in den Schulen ist definitiv für viele Betroffene sehr unbefriedigend“, hielt die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl in ihrer Rede in der „Aktuellen Stunde“ zu Beginn der heutigen Landtagssitzung fest: „Es braucht ein rasches und schlüssiges Vorgehen der Gesundheitsbehörden – und das ist genau der Bereich, in dem das Land zuständig ist und noch an den Schrauben drehen kann!“

Erst heute berichtete die „Kleine Zeitung“ über einen aktuellen Fall in der VS Weiz, verwies Krautwaschl: Dort wurde der Testtermin erst nach dem Ende der Quarantäne zugeteilt… Kein Einzelfall leider.

Die Grüne Klubobfrau erinnerte daran, dass es schon im Mai (!) einen ganz klaren Erlass des Gesundheitsministeriums gab, hier Vorsorge zu treffen, „weil dem Gesundheitsministerium klar war, dass die Situation im Herbst so werden wird wie sie jetzt ist. Doch die Landesregierung hat das den ganzen Sommer hindurch zu wenig ernst genommen“, kritisierte sie. Aus Grüner Sicht ist klar: „Das, was die Landesregierung bis jetzt gemacht hat, ist zu wenig: Alles steht und fällt damit, wie schnell die Testabläufe funktionieren – und da gibt es definitiv noch ganz, ganz viele Probleme“. Sie richtete daher einen dringenden Appell an Bogner-Strauß und die Landesregierung, hier nachzubessern, „damit Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen gut durch den Herbst kommen.“

Auch in der „Befragung“ nach der „Aktuellen Stunde“ widmet sich Krautwaschl diesem Thema. Sie will von Bogner-Strauß konkret wissen: „Welche konkreten Maßnahmen werden seitens der Landesregierung gesetzt, um die Wartezeit vor und nach Durchführung von SARS-CoV-2-Tests entsprechend dem Erlass des Gesundheitsministeriums zu verkürzen?“