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Corona-Impfung „kaum geprüft“? Bogner-Strauß sieht keinen Grund für Konsequenzen, Krautwaschl fordert Abberufung des KAGes-Vorstandes

Mitten in einer Pandemie konterkariert der KAGes-Vorstand alle Bemühungen mit einem Schreiben an alle MitarbeiterInnen, in dem er die Corona-Impfung als „kaum geprüft“ bezeichnet – doch im Gegensatz zu Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl, kann Gesundheitslandesrätin Bogner-Strauß dabei kein Fehlverhalten erkennen, wie sie heute im Rahmen der Grünen Befragung zu Beginn der Landtagssitzung antwortete. Für den KAGes-Vorstand gibt es keinerlei Konsequenzen, weder eine Entschuldigung, noch ein Fehlereingeständnis.

„Sie, die sich so gerne auf Wissenschaftlichkeit beruft, verteidigt ein solches Schreiben“, schüttelt Krautwaschl den Kopf: „Ich bin fassungslos! Denn hier geht es nicht um die Privatmeinung der beiden Herren…“ Bogner-Strauß‘ Antwort wirft auch kein gutes Licht auf die Gesundheitslandesrätin, so Krautwaschl: „Den KAGes-Vorstand hier zu verteidigen, offenbart eine eklatante Führungsschwäche!“ Zur Erinnerung: In ihrer ersten Reaktion nach Bekanntwerden des Briefs hatte Bogner-Strauß noch von „Faktenbefreitheit“ gesprochen – jetzt macht sie dem Vorstand „die Mauer und verteidigt die Aussagen, unter anderem mit dem fadenscheinigen Hinweis, dass der Brief ja ein paar Tage vor der Zulassung des Impfstoffes geschrieben worden wäre.“ Kritik an dem Schreiben sei „Schwarz-Weiß-Malerei“, so Bogner-Strauß heute.