Contact-Tracing: Nur 13 Prozent Aufklärung im Jänner? Krautwaschl fordert dringend Antworten von Bogner-Strauß, denn im Februar und März muss es funktionieren!

Die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl fordert heute Gesundheitslandesrätin Bogner-Strauß neuerlich auf, für ein funktionierendes Contact-Tracing bei Corona-Bekämpfung zu sorgen – insbesondere vor den großen Herausforderungen, die einerseits die geplanten vorsichtigen Lockerungen ab 8. Februar mitsichbringen werden, andererseits auch vor dem Hintergrund der aktuellen Warnungen zahlreicher ExpertInnen vor der Virus-Mutation B117: „Ist die Steiermark wirklich gut genug für die kommenden Monate Februar und März aufgestellt?“, fragt Krautwaschl. Die vorliegenden Contact-Tracing-Daten für die Steiermark lassen daran nämlich große Zweifel aufkommen: Das „Momentum“-Institut berechnete aktuell für den Jänner eine Aufklärungsquote von nur 13 Prozent (siehe https://www.moment.at/story/contact-tracing-wie-haben-die-bundeslaender-auf-die-niedrige-aufklaerungsrate-reagiert) – Bogner-Strauß sprach zuletzt im Landtag von „25 bis 50 Prozent“. „Allein die ,von-bis-Angabe‘ von Bogner-Strauß zeigt ja, dass hier weiterhin etwas stimmt…“, merkt Krautwaschl an.

Mehrmals kündigte die Landesregierung bereits an, dass die Zahl der Contact-TracerInnen aufgestockt werden soll (gegenüber „Momentum“ ist sogar die Rede von einer dreistelligen Zahl neuer MitarbeiterInnen): Auch hier pocht Krautwaschl darauf, dass „endliche alle Fakten auf den Tisch kommen“: „Wieviele neue Personen werden im Februar und im März im Contact-Tracing neu arbeiten? Wieviele werden es insgesamt sein? Wie stellen Sie sicher, dass das Contact-Tracing endlich gut funktioniert und damit einen wirkungsvollen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leistet?“ fordert sie dringend Antworten von der Gesundheitslandesrätin ein.