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am 23. März

Grüner Antrag zum Neustart für die Causa Asia-Spa vom Gemeinderat abgelehnt

Leoben Bezirksredaktion - Gemeinderätin Elisabeth Jobstmann forderte die Stadt auf, endlich Konsequenzen zu ziehen und nicht länger die Leobener BürgerInnen zur Kasse zu bitten

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Der geforderte Kassasturz und Neustart für das Asia-Spa kommt vorerst nicht. Bei der gestrigen Gemeindesitzung wurde der dazu gestellte Antrag der Grünen Gemeinderätin und Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Elisabeth Jobstmann abgelehnt: „Die Reaktion auf den Antrag zeigt, dass die Sache zu wenig ernst genommen wird. Dabei handelt es sich um ein wirtschaftlich nicht nachvollziehbares und intransparentes Projekt, für das die Leobenerinnen und Leobener bezahlen.“

Das die vom Rechnungshof ausgestellte Kritik zur Causa Asia-Spa weiterhin keinen Handlungsgrund darstellt, bleibt für Jobstmann ein Rätsel: „Wenn ein negativer Bericht des Rechnungshofes nicht zur Kenntnis genommen wird, aber auf der einen Seite Geld in das Asia-Spa gepumpt wird, siehe Kletterwand oder Textilsauna, und auf der anderen Seite massive Preiserhöhungen stattfinden, dann entzieht sich das meinem Verständnis.“

Auch die Rolle des „Asia-Spa-Beirat“ sieht die Gemeinderätin kritisch: „Inwiefern dieses Gremium seine Funktion erfüllt, ist fraglich. Es gibt zu wenig Einbindung im Vorfeld von Entscheidungen der Generalversammlung wie auch des Stadt- und des Gemeinderates. Zudem werden Sitzungen häufig verschoben, da der Geschäftsführer im Ausland weilt oder Mitglieder des Beirates nicht anwesend sind.“

„Im Sinne der Leobener Bevölkerung braucht es eine offene und transparente Diskussion zu den wirtschaftlichen Fakten und Zahlen des Asia-Spa. Nur so ist eine konstruktive Lösung möglich“, sagt Jobstmann abschließend.


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