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Budget-Fehler der Vergangenheit kommen jetzt sehr teuer: „Brauchen Investitionen um Klima-, Wirtschafts- und Beschäftigungskrise zu bekämpfen!“

„In den vergangenen Jahren ist das Landesbudget völlig unkontrolliert explodiert – jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, zeigt sich, dass uns das teuer zu stehen kommt, da der finanzielle Spielraum für wichtige Maßnahmen sehr eingeschränkt ist“, hält die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl nach der heutigen Regierungs-Pressekonferenz fest: Innerhalb weniger Jahre ist der Schuldenstand bekanntlich von einer Milliarde auf fünf Milliarden gewachsen.

Für Krautwaschl ist klar, dass „bei den nun notwendigen Investitionen kein Weg am Klimaschutz vorbeiführen kann – denn der Klimaschutz ist und bleibt das wirksamste Konjunkturpaket“, betonte die Grüne Klubobfrau: „Damit gelingt es uns, gleich mehreren Krisen auf einmal zu bekämpfen: Die Klimakrise und die Wirtschafts-und Beschäftigungskrise. Die Bereiche Ökoenergie, nachhaltige Bauwirtschaft und Umwelttechnikindustrie boomen und werden weiter wachsen – das muss die oberste Maxime sein: Wir müssen krisensichere Jobs schaffen!“, so Krautwaschl in Richtung ÖVP und SPÖ.

Außerdem drängt die Grüne Klubobfrau einmal mehr darauf, die mobile Pflege auszubauen, denn: „Die teuerste Form, die Heimunterbringung, die von den Menschen gar nicht bevorzugt wird, wird voll finanziert, die gewünschte häusliche und weitaus kostengünstigere Pflege dagegen nicht!“ Hier ist aus Grüner Sicht ein dringendes Umsteuern erforderlich – nicht nur weil es bedarfsgerechter wäre, sondern auch mit dem Blick aufs Budget: „Im Pflegebereich dominiert in der Steiermark leider seit vielen Jahren ein verantwortungsloser Umgang mit Steuergeld“, so Krautwaschl, die darauf verweist, dass es hier ja auch ein enormes Potenzial an Arbeitsplätzen gibt.