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Bodenversiegelung: Grüne unterstützen Kritik der Umweltanwältin

Grüner Antrag um massiven Bodenverbrauch zu stoppen wird von SPÖ und ÖVP seit über zwei Jahren „verschleppt“.

Die steirische Umweltanwältin kritisiert heute nach den letzten starken Regenfällen und Überflutungen die massive Bodenverbauung in der Steiermark​. Grünen-Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ schließt sich diesen Warnungen an und erinnert daran, dass ein entsprechender Antrag der Grünen seit 2015 (!) im Landtag ist – dort aber von den Regierungsparteien in einen Unterausschuss gesteckt wurde und dort seit damals auf Behandlung wartet…

„Den Boden als Ressource zu schützen ist auch eine der wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung“, betont Krautwaschl und erinnert daran, dass es bei der gestrigen R20-Klimaschutzkonferenz „viele schöne Worte dazu gab – doch wie es in Wirklichkeit aussieht, zeigt unter anderem das Beispiel unseres Antrags…“

Die Grünen fordern „ein konkretes Programm zur Verminderung der Bodenversiegelung und des Bodenverbrauches, sowie zum Schutz hochwertiger landwirtschaftlicher Böden mit konkreten mess- und überprüfbaren Zielen“, so Krautwaschl, die SPÖ und ÖVP auffordert, endlich tätig zu werden: „Auch in der Klimawandelanpassung-Strategie 2050 vom September 2015 wird bereits auf die wichtige Rolle der Raumordnung als Querschnittsmaterie hingewiesen und eine Reihe von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel vorgeschlagen. Trotzdem gehen alle negativen Entwicklungen mehr oder minder unvermindert weiter. Es fehlt an der Umsetzung, weil es keine verpflichtenden und überprüfbaren Ziele und Maßnahmen gibt“, erinnert Krautwaschl. (16. Mai 2018)



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