Boden wird zu Geld gemacht

Der zweite Termin der Bodenschutz-Tour führte uns am Freitag nach Gleisdorf, in die Heimatstadt unserer Landessprecherin Sandra Krautwaschl. Gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Katharina Schellnegger konnte sie anschaulich vermitteln, was das Problem am Zubetonieren ist: Am Hauptplatz Gleisdorf war die sommerliche Hitze nur unter den wenigen Bäumen vor der Kirche erträglich, der restliche Platz glühte regelrecht unter der vormittäglichen Juni-Sonne.

 

Sandra Krautwaschl erzählte davon, wie entsetzt sie war, als sie nach vielen Jahren wieder einmal in einem Ortsteil von Gleisdorf unterwegs war, und feststellen musste, dass dort, wo früher herrliche Natur war, in der Zwischenzeit zahlreiche Wohnbauten aus dem Boden geschossen sind.
„Boden wird zu Geld gemacht“, schildert die Gleisdorfer Vizebürgermeisterin Katharina Schellnegger das Hauptproblem: Der Baudruck ist enorm, Investoren zahlen riesige Summen für Bauland, da ist es für viele verlockend, den eigenen Grund und Boden für schnelles Geld herzugeben.

Landwirtschaft vs. Siedlungsgebiet

Der letzte Stadtbauer ist mittlerweile von allen Seiten von Siedlungen eingekreist. Das führt einerseits zu Konfliktsituationen, weil der Betrieb einer Landwirtschaft nicht gut mit den Interessen der neuen Bewohner*innen vereinbar ist. Andererseits scheint fraglich, wie lange dieser Landwirt überhaupt noch durchhält. Werden seine landwirtschaftlichen Flächen ebenfalls zubetoniert, hätte das enorme Auswirkungen auf das Stadtklima: Die Hänge am Rand der Stadt wirken wie eine Klimaanlage, die in heißen Sommern Gleisdorf dringend nötige Abkühlung bringt.

Landwirtschaft vs. Siedlungsgebiet

Der letzte Stadtbauer ist mittlerweile von allen Seiten von Siedlungen eingekreist. Das führt einerseits zu Konfliktsituationen, weil der Betrieb einer Landwirtschaft nicht gut mit den Interessen der neuen Bewohner*innen vereinbar ist. Andererseits scheint fraglich, wie lange dieser Landwirt überhaupt noch durchhält. Werden seine landwirtschaftlichen Flächen ebenfalls zubetoniert, hätte das enorme Auswirkungen auf das Stadtklima: Die Hänge am Rand der Stadt wirken wie eine Klimaanlage, die in heißen Sommern Gleisdorf dringend nötige Abkühlung bringt.

Beton macht nicht satt

„Boden wird zu Geld gemacht, Beton kann man aber nicht essen!“, brachte Sandra Krautwaschl ihr Hauptanliegen auf den Punkt. Daher werden sich die Grünen weiterhin vehement für Bodenschutz, gegen das Zubetonieren und für eine Belebung und Attraktivierung der Ortskerne einsetzen. So ist sie sich auch mit Vizebürgermeisterin Katharina Schellnegger einig: Der Hauptplatz in Gleisdorf braucht auf jeden Fall mehr Grün: Bäume und andere Pflanzungen würden den kahlen Platz nicht nur optisch verschönern. Ein angenehmeres Klima und mehr Wohlfühl-Feeling würden wieder mehr Gleisdorferinnen und Gleisdorfer im Ortszentrum verweilen lassen und die Innenstadt beleben.