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Biosphärenpark „Unteres Murtal“: Fünf Landtags-Fragen an Landesrätin Lackner

Seit Juni 2019 hat Österreich einen vierten UNESCO-Biosphärenpark: Mit dem Biosphärenpark „Unteres Murtal“ in der Südsteiermark entsteht bekanntlich auch der erste 5-Länder-Biosphärenpark, Europas größtes Flussschutzgebiet mit einer Gesamtfläche von rund 930.000 Hektar und einer Länge von 700 Kilometern – doch in der Steiermark sind dazu noch einige Fragen offen, wie jetzt mit diesem Vorzeigeprojekt umgegangen wird. Der Biosphärenpark „Unteres Murtal“ hat etwa bisher noch keine eigene Biosphärenparkverordnung.

Die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl bringt dazu jetzt eine schriftliche Landtags-Anfrage an Umweltlandesrätin Ursula Lackner ein:

Sie will wissen:

  1. Wer ist derzeit für die Umsetzung und den laufenden Betrieb des Biosphärenparks „Unteres Murtal“ zuständig?
  2. Wie ist der aktuelle Stand betreffend die Verankerung des Prädikats „Biosphärenpark Unteres Murtal“ in die Gesetzgebung?
  3. Wie ist der aktuelle Stand betreffend den Aufbau der personellen, verwaltungsmäßigen und finanziellen Strukturen? Wieviele Personen werden hauptamtlich angestellt sein? Wird es eine jährliche Grundfinanzierung geben? Wird es eine eigene Managementstruktur geben, die sicherstellt, dass es neben der Schutzfunktion auch zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung kommt, sowie nationale Forschungs- und Bildungsaufträge und internationale Übereinkommen umgesetzt werden können?
  4. Wird es aufgrund der gemeinsamen Murstrecke eine Zusammenarbeit mit der Republik Slowenien geben? Wenn ja, in welcher Form, wenn nein, warum nicht?
  5. Gibt es bereits konkrete Projekte, die im Zuge des Biosphärenparks „Unteres Murtal“ geplant und/oder umgesetzt werden? Wenn ja, welche?