Beton macht nicht satt

In dieser Woche war unsere Landessprecherin Sandra Krautwaschl im Rahmen der Bodenschutz-Tour in der Oststeiermark unterwegs, um sich gemeinsam mit dem Grünen Bundesrat Andreas Lackner anzusehen, welche Bemühungen in der Region in Sachen Klima- und Bodenschutz bereits unternommen werden und wo es noch hakt. 

Denn immer mehr Menschen bekommen auch in der Steiermark die Auswirkungen des Klimawandels direkt zu spüren.
Historische Regenmengen führten Ende Juli in Graz und Graz-Umgebung zu großräumigen Überflutungen. Allein durch dieses Unwetter sind in der Landwirtschaft Schäden in der Höhe von 2,6 Millionen Euro entstanden. Im bisherigen heurigen Jahr beläuft sich der durch Hagel, Starkregen, Sturm und Überschwemmung verursachte Schaden in der Landwirtschaft in der Steiermark bereits auf 20,6 Millionen Euro. Gleichzeitig geht der Jahresniederschlag in der Oststeiermark immer mehr zurück. Dürre sorgt in der Landwirtschaft schon jetzt für Ernteausfälle, wobei sich dieses Problem Prognosen zufolge im Lauf dieses Jahrhunderts noch deutlich verschärfen wird. Der Klimawandel sorgt auch für einen früheren Beginn der Vegetationsperiode – in Kombination mit Spätfrösten eine weitere große Gefahr für die Landwirtschaft. Im heurigen Frühjahr ist durch Spätfrost ein Schaden im steirischen Obstbau in der Höhe von 23 Millionen Euro entstanden.

Bodenschutz ist Klimaschutz

Die Klimaerhitzung einzubremsen ist also die wichtigste Herausforderung unserer Zeit. Ein besonders wichtiger Aspekt ist dabei der Bodenschutz, für den wir uns seit Monaten intensiv einsetzen.

Warum ist der Schutz unseres Bodens so wichtig? Einerseits sind Freiflächen wichtige Versickerungsflächen für Regen: Gerade bei Starkregenereignissen, wie sie laut Klimaprognosen leider immer öfter vorkommen werden, kann die Kanalisation die enormen Wassermengen nicht mehr aufnehmen, Überschwemmungen sind die Folge. Boden speichert aber auch klimaschädliches CO2. Je besser der Boden, desto größer der Humusanteil und desto größer die CO2- Speicherfähigkeit sowie die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und zu speichern. Humusreiche Böden sind also ganz essentiell wenn es darum geht, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.

Bodenschutz ist Klimaschutz

Die Klimaerhitzung einzubremsen ist also die wichtigste Herausforderung unserer Zeit. Ein besonders wichtiger Aspekt ist dabei der Bodenschutz, für den wir uns seit Monaten intensiv einsetzen.

Warum ist der Schutz unseres Bodens so wichtig? Einerseits sind Freiflächen wichtige Versickerungsflächen für Regen: Gerade bei Starkregenereignissen, wie sie laut Klimaprognosen leider immer öfter vorkommen werden, kann die Kanalisation die enormen Wassermengen nicht mehr aufnehmen, Überschwemmungen sind die Folge. Boden speichert aber auch klimaschädliches CO2. Je besser der Boden, desto größer der Humusanteil und desto größer die CO2- Speicherfähigkeit sowie die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und zu speichern. Humusreiche Böden sind also ganz essentiell wenn es darum geht, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.

Landwirtschaft in der Südoststeiermark

Der Anteil an Schweinebäuer*innen im Bezirk Südoststeiermark ist hoch, deswegen wird auch viel Mais-Monokultur betrieben. Durch die jahrelange Nutzung der selben Äcker laugt der Boden immer mehr aus. Oft ist die Humusschicht bereits erschreckend gering. In der Folge werden große Mengen an (Künst-)Dünger und Pestiziden eingesetzt. Nur selten werden die Felder im Winter begrünt, was große Vorteile für die Bodenbeschaffenheit und die CO2- Speicherfähigkeit bringen würde. Verbindliche gesetzliche Bestimmungen könnten Verbesserungen bewirken.

Aktuell liegen 16 Anträge der Grünen zur Raumordnung und zum Baugesetz im Landtag. Die Landesregierung hat eine Reform des Raumordnungsgesetzes in Aussicht gestellt. Wir werden den Druck jedenfalls weiterhin erhöhen, damit hier die richtigen Entscheidungen für unsere Zukunft getroffen werden.