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Befragung im kommenden Landtag: Wird es ein Betreuungsangebot im Corona-Sommer für schulpflichtige Kinder geben?

Viele Urlaubsansprüche sind schon verbraucht: Grünen-Abg. Lara Köck bringt Frage vieler Eltern am Dienstag in den Landtag.

 

Schon in „normalen Zeiten“ stellen die Sommerferien mit einer Dauer von neun Wochen oft vor große organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Ohne die Unterstützung von Großeltern oder anderen Betreuungspersonen ist es oft nicht möglich, die Betreuung der Kinder während der langen Feriendauer zu gewährleisten. „In diesem Sommer wird die generell schon schwierige Situation noch erheblich erschwert, da aufgrund der Covid-19-Pandemie viele Eltern ihre Urlaubsansprüche verbrauchen mussten und damit den mehr als zweimonatigen Zeitraum nicht ohne Unterstützung bewerkstelligen werden können“, warnt nun die Grüne Landtagsabgeordnete Lara Köck und weist darauf hin, dass ja möglicherweise „auch in den Sommermonaten noch davon abzuraten sein wird, Großeltern in die Betreuung miteinzubeziehen, da diese sehr oft zur Risikogruppe gehören.“

Die Frage, die sich jetzt schon viele Eltern stellen, wird Köck in der kommenden Landtagssitzung am 5. Mai im Rahmen einer „Befragung“ gleich zu Sitzungsbeginn direkt an Bildungslandesrätin Bogner-Strauß richten: „Wird es aufgrund der besonderen Herausforderungen für viele Eltern ein Betreuungsangebot des Landes Steiermark für schulpflichtige Kinder in den Sommerferien geben?“

Köck selbst schlägt vor, dass sich die Steiermark ein Beispiel an Wien nimmt: Dort hat man für die Betreuung schulpflichtiger Kinder so genannte „Summer City Camps“ ins Leben gerufen, in denen Kinder und Jugendliche eine hochwertige freizeitpädagogische Betreuung, schulische Förderung sowie Gesundheitsförderung erfahren. „Das könnte ein gutes Modell für die Steiermark sein“, so Köck.